Cornelia Baddack

PhD Student, Universität zu Köln

Cornelia Baddack studierte im Anschluss an eine Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin die Fächer Mittlere und Neuere Geschichte, Osteuropäische Geschichte und Historisch-Kulturelle Informationswissenschaften an der Universität zu Köln und legte im Sommer 2002 ihre Magistraprüfung mit der Gesamtnote „sehr gut“ ab.

Gegenwärtig erarbeitet Cornelia Baddack das geschichtswissenschaftliche Dissertationsprojekt „’Kathinka’ in der Weimarer Republik. Politik, Gender und Prominenz: Biografie der Politikerin Katharina von Kardorff-Oheimb (1879-1962)“. Betreuer ihres Promotionsvorhabens ist Prof. Dr. Wilhelm H. Schröder, Professor an der Universität zu Köln und wissenschaftlicher Abteilungsleiter am GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Bereich „Zentrum für Historische Sozialforschung (ZHSF)“. Angeregt durch die am ZHSF durchgeführten kollektivbiografischen Forschungen zu den Abgeordneten deutscher Nationalparlamente[1] untersucht ihr Dissertationsprojekt erstmalig in einer wissenschaftlichen Einzelbiografie die rechtsliberale Politikerin Katharina von Kardorff-Oheimb (1879-1962), welche Mitglied des ersten Reichstags (1920-1924; DVP) und eine der prominentesten Politikerinnen der Weimarer Republik war und heute nahezu in Vergessenheit geraten ist.[2]

Cornelia Baddack war bis Ende 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin im ZHSF, wo sie als Lektorin und managing assistant die „Historical Social Research / Historische Sozialforschung (HSR)“, eine internationale bilinguale wissenschaftliche Zeitschrift für die Anwendung formaler Methoden in der Geschichte, betreute.[3]

Cornelia Baddack ist Mitglied in QUANTUM e.V. (Association for Quantification and Methods in Historical and Social Research) sowie im Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechtergeschichte e.V. Außerdem ist sie Gründungsmitglied des 1996 in Köln gegründeten Rheinischen Instituts für Geschichte und Gedächtnis (RIGG) e.V., das neben der wissenschaftlichen Arbeit Vorträge, Seminare, Ausstellungen und andere Projekte organisiert, welche auf Vermittlung und Diskussion von Geschichte zielen. Seit Anfang 2008 lebt Cornelia Baddack mit ihrem Mann in Tel Aviv und schreibt dort ihre Dissertation, die im Frühjahr 2011 an der Universität zu Köln eingereicht werden soll.


[1] Siehe exemplarisch das Projekt „Deutsche Nationalparlamentarier, 1848-1933. Teil 3: Weimarer Republik“ in der interaktiven Datenbank BIORAB-Online (http://www.zhsf.uni-koeln.de/biorab/). Die Datenbank ist Teil des „ParlamentarierPortal“, das Datenbestände aus verschiedenen insbesondere am Zentrum für Historische Sozialforschung (ZHSF) bearbeiteten Projekten zusammenführt und biografische Informationen zu Parlamentariern und Parlamentarierinnen der deutschen Reichs– und Landtage, des Deutschen Bundestages sowie der 10. DDR-Volkskammer bietet (http://www.gesis.org/dienstleistungen/daten/daten-historische-sozialf/db-parlamentarierbiographien/).

[2] Cornelia Baddack: Katharina von Kardorff-Oheimb (1879-1962), in: Irmgard Schwaetzer (Hg.): Die liberale Frauenbewegung – Lebensbilder, Berlin 2007, S. 81-95.

[3] Unter ihrer Bearbeitung erschienen außerdem die folgenden zwei Bibliografien in der HSR-Supplementreihe: Cornelia Baddack (Bearb.): Historical Social Research / Historische Sozialforschung. An International Journal for the Application of Formal Methods to History. 1978-2003, Bibliographie, Abstracts, Register. Köln 2003, 328 S. (HSR-Supplement-Heft 15). Thomas Rahlf, Cornelia Baddack, Karl Pierau (Bearb.): Historische Sozialforschung: Auswahlbibliographie 1975-2000. Köln 2004, 360 S. (HSR-Supplement-Heft 16).




%d bloggers like this: